OpenAI publishes data center construction guidelines, pledging to avoid NDAs and ensure residents do not bear electricity costs
Two days after the U.S. midterm elections, OpenAI published its rules for data center construction and called for them to be written into law. The specific commitments include: avoiding signing non-disclosure agreements when negotiating data center contracts; ensuring residents do not have to pay for the electricity consumed by data centers; reducing its own electricity use during residents' peak hours and sending power back to the grid; disclosing data on the impact of data centers on surrounding areas in terms of electricity, noise and water resources; and, where conditions allow, setting targets for hiring employees from local residents. OpenAI's global affairs chief Chris Lehane said these measures came from communication with residents and politicians, have already been partially announced in projects such as those in Georgia, and denied that the timing of the release was related to the election results. The article notes that opposition to data centers in the United States continues to grow; according to RegLayer statistics, 47 large projects were delayed, canceled or blocked in 2026, and after the midterm elections shares of Applied Digital and CoreWeave fell 8.8% and 9.5% respectively, while Cipher Digital fell 21%.
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OpenAI published its data center construction guidelines after the U.S. midterm elections, giving readers a window into the contest between AI infrastructure and local communities.
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OpenAI gibt zwei Tage nach den Zwischenwahlen in den USA Regeln bekannt, nach denen es seine Rechenzentren gestalten will. Man solle diese sogar in Gesetze gießen, fordert der Konzern. Dass dieses Statement just kurz nach der Wahl veröffentlicht wurde, in der die Amerikaner für die deutlich rechenzentrums-kritischeren Demokraten gestimmt haben, habe aber nichts zu bedeuten, so Chris Lehane, Leiter für globale Angelegenheiten bei OpenAI. Man hätte schon seit Monaten an dem Statement gearbeitet.
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Konkret kündigt OpenAI an, dass man sogenannte „nondisclosure agreements“, Schweigevereinbarungen, vermeiden wolle, wenn man Rechenzentrumsverträge aushandle. Außerdem sollten die Anwohner nicht für den Strom zahlen müssen, den man im Rechenzentrum verbrauche. Während Peak-Stromverbrauchszeiten der Anwohner wolle man den eigenen Verbrauch auch herunterfahren und Energie zurück ins Netz senden. Darüber hinaus verspricht die Firma, Daten darüber bereitzustellen, wie das Rechenzentrum die Umgebung unter anderem in Hinblick auf Strom, Lärmpegel und Wasser belastet. Und soweit vorhanden, wolle man Ziele formulieren, wie viele Anwohner man als Mitarbeiter im Rechenzentrum einstellen will.
Diese Maßnahmen wären im Gespräch mit Anwohnern und Politikern entstanden und in Teilen auch bei Rechenzentrumsprojekten wie dem in Georgia schon angekündigt worden, so Lehane. „Wenn man sich in einer Gemeinde engagiert und dort etwas aufbauen will, muss man dies gemeinsam mit der Gemeinde tun und deren Meinung einholen“, erklärte er. „Und die Tatsache, dass sich die Menschen an der Wahlurne so geäußert haben, wie sie es getan haben, ist eine wichtige Botschaft, auf die man hören, reagieren und eingehen muss. So soll Demokratie funktionieren.“
Wenn man bedenkt, wie sehr die KI-Unternehmen bisher gemeinsam mit Trump versucht haben, ihre Baupläne durchzudrücken, sind das interessante Worte.
Die Zwischenwahl war ein Rückschlag für Rechenzentren in den USA
Der Widerstand in den USA gegen Rechenzentren war in den vergangenen Monaten bereits immer weiter angewachsen. Zahlreiche Bauvorhaben verzögern sich wegen lokaler Proteste bereits – laut einer Auswertung von RegLayer waren 2026 allein 47 große Projekte verzögert, gestrichen oder blockiert. Nach den Zwischenwahlen haben einige Rechenzentrums-Betreiber auch an der Börse verloren. Laut Reuters fielen die Aktien von Applied Digital und CoreWeave um 8,8 Prozent beziehungsweise 9,5 Prozent. Cipher Digitals Aktien fielen sogar um 21 Prozent.
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(rie)